Linderöd-Schwein

Linderödsvin kultingar

Linderöd-Schweine gedeihen am besten, wenn sie auch im Winter im Freien  bleiben dürfen. Sie haben ihr natürliches Verhalten sowohl beim Ferkeln als auch bei der Futtersuche beibehalten. Diese alte Landrasse wächst erheblich langsamer als das hochgezüchtete „Industrie“-Schwein, sind robust und geschickt ihr eigenes Futter zu suchen.

Das Linderödschwein hat seinen Ursprung im alten schwedischen Waldreich, das sich bis in die späten 1800er Jahre auf die Buchen- und Eichenwäldern Südschwedens erstreckte. Die Rasse wurde im Jahr 1952 aufgenommen, als Skånes Djurpark in Höör sich um einige fleckige Schweine einer alten Rasse aus Linderöd kümmerte. Das Linderödschwein ist als bedroht und erhaltenswert eingestuft. Der Trend ist leicht steigend was die Anzahl der in der Genbank registrierten Linderödschweine betrifft.

Linderödsgalt

Das Linderödschwein hat einen kürzeren Körper wie moderne Rassen. Es hat eine leicht runde Körperform mit kräftigen Beinen. Die Tiere sind gewöhnlich schwarz gefleckt mit einer grauweißen, braunroten oder manchmal gelblichen Grundfarbe. Graue Tiere haben meist wenige und große Flecken, während braunrote Tiere oft viele aber kleine Flecken haben. Einfarbige Tiere können auftreten. Das Linderödschwein hat mittlere, leicht stumpfe Ohren. Der Rüssel ist gerade und gut entwickelt.

Sie haben gute Muttereigenschaften, ein gutes Futtersuche- und Futterverwertungsvermögen, auch bei eiweißarmen Futtermitteln. Linderödschweine haben durchschnittlich acht Ferkel und hat einen hohen Anteil an überlebenden Ferkeln.